Wer wir sind

Der Internationale Bodenseerat

Seit 1991 setzt sich der IBR als unabhängige Stimme für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Euregio Bodensee ein – getragen von Persönlichkeiten, die Verantwortung kennen und bereit sind, sie für die gesamte Region zu übernehmen.


Der Internationale Bodenseerat (IBR) ist eine ideelle Vereinigung von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Kultur der deutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern, des österreichischen Landes Vorarlberg, der Schweizer Kantone Thurgau, St. Gallen, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden sowie des Fürstentums Liechtenstein. Einziger Zweck ist die grenzüberschreitende Förderung der Euregio Bodensee.

Der IBR versteht sich als beratende Institution, die auf dem persönlichen Engagement seiner Mitglieder beruht. Er behandelt alle Fragen von allgemeinem Interesse für die Bodenseeregion und gibt Empfehlungen an die zuständigen Behörden und Institutionen in den Anrainerländern und -kantonen weiter. Die Stärke des Bodenseerats liegt dabei nicht in formalen Kompetenzen, sondern im Netzwerk seiner Mitglieder und deren Einflussmöglichkeiten in Behörden, Parlamenten und der Wirtschaft – kurz: in der Kraft persönlicher Überzeugung und glaubwürdigen Engagements.

In seinen Plenumssitzungen arbeitet der Bodenseerat aktuelle Themen der Region auf und versammelt sich dazu 2–3 Mal pro Jahr rotierend in den verschiedenen Anrainerstaaten. Die Ergebnisse werden an zuständige Behörden, betroffene Organisationen und die Öffentlichkeit weitergegeben. Die Geschäftsstelle wird seit jeher durch ein Mitglied des Bodenseerates gesponsert; Veranstaltungsräume und Apéros stellt jeweils die gastgebende Organisation bereit.

Kultur

Wissenschaft und Technologie

Verkehr, Tourismus und Sport

Landwirtschaft und Ernährung

Öffentlichkeitsarbeit

Positionierung

Unsere Rolle in der Region

Kein Parlament, kein Verwaltungsgremium – sondern ein Netzwerk mit Gewicht.


Der Bodenseeraum ist eine der am stärksten verflochtenen Grenzregionen Europas: Täglich pendeln Zehntausende über die Grenzen, teilen Unternehmen, Universitäten und Kultureinrichtungen Wissen und Ressourcen, verbinden gemeinsame Landschaft und Geschichte Menschen aus vier Ländern. Was dieser Region fehlt, ist eine starke gemeinsame Stimme – jenseits der formellen Regierungsstrukturen, aber mit dem Gewicht erfahrener Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Genau diese Lücke füllt der Internationale Bodenseerat. Er ist kein Parlament und kein Verwaltungsgremium, sondern ein Netzwerk von Menschen, die Verantwortung tragen oder getragen haben – und die bereit sind, diese Verantwortung auch für die Gesamtregion zu übernehmen. Resolutionen und Empfehlungen des Bodenseerats werden ernst genommen, weil hinter ihnen keine Bürokratie, sondern Persönlichkeiten mit Erfahrung und Glaubwürdigkeit stehen.

Partner der Internationalen Bodenseekonferenz

Der IBR ist die zivilgesellschaftliche Schwesterorganisation der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK), in der die Regierungen der Kantone und Bundesländer des schweizerischen, deutschen und österreichischen Bodenseeraums sowie des Fürstentums Liechtenstein vertreten sind. Die enge Zusammenarbeit mit der IBK ist ausdrücklicher Bestandteil der Satzung. Zu jeder Plenumssitzung des Bodenseerats wird ein Vertreter der IBK eingeladen; die Arbeitskreisvorsitzenden halten regelmäßigen Kontakt zu den jeweiligen Arbeitsgruppen der IBK. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und Doppelarbeit zu vermeiden – und so die Bodenseeregion mit einer kohärenten Stimme nach außen zu vertreten.