IBR vermittelt im Konflikt der Schifffahrtsgesellschaften auf dem Bodensee

Aussöhnung und Zusammenarbeit im Interesse einer attraktiven Bodensee-Schifffahrt standen im Zentrum eines Treffens von Vertretern des Internationalen Bodenseerats mit Verantwortlichen der drei Bodensee-Schifffahrtsbetriebe.

Auf Einladung des IBR trafen sich am 30. April 2026 die Vertreter der deutschen Bodensee-Schifffahrtsbetriebe (BSB), der österreichischen Vorarlberg-Lines (VBL) und der schweizerischen Bodensee-Schifffahrt AG (SBS) zu einer Aussprache im Landratsamt Konstanz.

Unter Leitung von IBR-Präsident Frank Hämmerle und Moderation durch den designierten IBR-Präsidenten Alfred Stricker diskutierten die Vertreter der drei Reedereien über eine gemeinsame Tageskarte und attraktivere Schiffsausflüge für nationale und internationale Gäste. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe soll eingesetzt werden.

Die Sitzung endete in einer partnerschaftlichen und kollegialen Atmosphäre. Neben der gemeinsamen Tageskarte sollen auch Lösungen für den Einsatz der Partyfähre ab Friedrichshafen erarbeitet werden.

Am 25. April 2026, anlässlich der Bodensee-Sternfahrt vor Romanshorn, hatten die Geschäftsleiter von BSB und SBS das symbolisch geschwungene „Kriegsbeil“ vor geladenen Gästen begraben. SBS-Präsident Benno Gmür entschuldigte sich an der gemeinsamen Aussprache für verletzende Äußerungen gegenüber deutschen und österreichischen Kollegen.

Romanshorn, 4. Mai 2026